Graduate School Rhein-Neckar #GSRN Pfalzkom und Hochschule Ludwigshafen
Retro Teil 2 für 2025 ist noch nicht geschrieben, da nimmt das Jahr 2026 schon voll Fahrt auf. b-hero wünscht allen Kunden und Partnern sowie interessierten Lesern einen guten Start in dieses wohl sehr spannende 2026.
Gemeinsam gestalten
Angenommen es gilt, „gesund durch Arbeit“ … also konkret:
- Ich gehe gern zur bzw. auf Arbeit, weil ich mich auf die Kollegen und Kunden freue
- Ich erlebe, dass ich mit meiner Arbeit zu „sinnvollen Dingen“ beitrage wie
- bessere Gesundheitsversorgung oder BGM im Betrieb
- bessere Produkte durch echten Fokus auf Kundennutzen
- bessere Prozesse und Entlastung von MA durch klare Prozesse (danke Jan Fischbach!)
- Stressreduktion durch realistische Zeit- und Projektplanung
- Lösung von Konflikten durch sichere Kommunikations-räume
- bessere Ergebnisse durch ehrliche und klare Kommunikation
- eine andere Unternehmens-Kultur, geprägt von Vertrauen und Wertschätzung + Fokus
- Ich mich als kompetent erlebe, weil ich – wir als TEAM – gut sind in unserem Job
- Mein Umfeld mir die Möglichkeiten gibt mich zu entfalten
- Ich Verantwortung übernehmen darf – weil ich kann UND will
Die Harvard „Good Life“ Studie (siehe https://magazine.hms.harvard.edu/articles/good-life) macht sehr deutlich, „gedeihliche Beziehungen“ sind der größte Einflussfaktor auf ein gutes Leben bzw. die Gesundheit. Nehmen wir das ernst, gibt es gerade im Arbeitskontext sehr viele Möglichkeiten die Gesundheit zu verbessern.
Mehr als Krankheits-Vermeidung
Wenn wir das ernst nehmen, könnten wir 2026 einen mutigen Perspektivwechsel vornehmen. Wie wäre es nicht nur über Arbeitsschutz zu sprechen und darüber, wie Arbeit weniger schädlich ist, sondern darüber wie Arbeit positiv auf Gesundheit wirken kann. Das meint nicht nur die o.g. Beziehungsgestaltung, sondern viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in der Arbeit etwas über Ergonomie (z.B. richtig Sitzen) lernen, über den Umgang mit herausfordernden Situationen – also Resilienz, oder eben auch die Nutzung von digitalen Hilfsmitteln, insbesondere KI, um sich zu entlasten.
Aus dieser Perspektive gedacht, entsteht auch für das Betriebliche Gesundheits-Management (BGM) oder die Personalentwicklung ein ganz neuer Drive. Nehmen wir an, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können vieles von dem Gelernten auch im privaten Umfeld nutzen, z.B. um Konflikte im Freundeskreis oder in der Familie besser zu lösen. Oder durch ein besseres Verständnis von Gesundheitsdaten (Health-Data-Literacy) selbst noch besser für sich entscheiden wann sie eine Pause brauchen, was sie BEWUSST zur Regeneration nutzen … oder wie sie das Fußballtraining für die Kinder besser organisieren, so dass weniger Stress und Doppelarbeit entsteht … mehr Raum für Spass und Spiel ist.

Wichtig: Unser Umfeld, die Räume, die Gestaltung der Arbeitsplätze nimmt häufig großen Einfluss darauf, was wir erleben bzw. wie wir Dinge wahrnehmen. Das heißt nicht, dass man immer alles im NewWork Style mit extrem teuren Möbeln gestalten muss, sondern es soll einladen das Umfeld bewusst zu gestalten, ggf. mal aufzuräumen, zu überlegen welche Bilder oder Gegenstände stelle drapiere ich um mich herum … und eben auch, mit wem sitze ich zusammen. Es soll auch einladen um gegenseitige Unterstützung ganz gezielt zu forcieren, damit Arbeit eben noch mehr Spass macht.
Räume – Datenräume – Kooperation
Räume sind aber nicht immer nur physisch, sondern gerade 2026 werden die Themen „Datenräume“ und „Daten-Souveränität“ eine große Rolle spielen. Für uns bei b-hero gilt das in ganz besonderer Weise, das wir mit Hilfe von Datenräumen auf Basis von GAIA-X ein BGM Frühwarnsystem entwickeln wollen. Gemeinsam mit Partnern, Pilotbetrieben und Krankenkassen wollen wir dabei helfen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Gesundheitsdaten besser verstehen, die für sie relevanten Daten bekommen – und Betriebe noch gezielter Maßnahmen ergreifen können um die Gesundheit der MA zu fördern.
Das ist natürlich kein Selbstzweck. Denn die Arbeitsunfähigkeits-Tage (AU Tage) sind in den letzten Jahren stark gestiegen, insbesondere im Bereich der psychischen Erkrankungen.

Aus unserer Sicht können hier sog. „Gesundheits-Datenräume“ wie sie bereits in großen Projekten wie Health-X oder Team-X angedacht wurden einen großen Beitrag leisten. Die größte Wirkung liegt aus unserer Sicht jedoch im betrieblichen Bereich, also da wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit dem Arbeitgeber und ggf. der Krankenversicherung tätig werden. Denn wenn klug aufgebaut, entstehen so pragmatische Lösungen die allen Beteiligten helfen – in einem ersten Schritt vor allem dabei psychisch gesund zu bleiben und damit die eigene Resilienz zu steigern.
Veranstaltungshinweis Prof. Eskofier, 21.01.2026: https://www.bayern-innovativ.de/events-termine/gesundheit/detail/healthtech-innovation-insight-ki-fuer-die-digitale-gesundheitsversorgung-der-zukunft-auf-dem-weg-zu-dezentralisiertem-foederiertem-lernen/
Starke Kooperationen – HAi.Culture
Insbesondere Thomas Bach von der Pfalzkom, Ralf Blasek von der GSRN (beide Ludwigshafen) und Robert Duisberg von der Insentis bin ich sehr dankbar, dass sie wichtige Impulse liefern wie Datenräume zu einer besseren Gesundheit beitragen können. Aus Sicht von b-hero ganz entscheidend, es macht nicht nur Freude zusammen zu arbeiten, sondern die Arbeit ist geprägt von Vertrauen, Wertschätzung und dem #Drive Etwas zu bewegen. An der Stelle nochmal ganz herzlichen Dank für Eure Zeit und Energie!

… und natürlich, für die tollen Räume in LU!

Was hat das alles mit dem Mini EcoSystem HAi.Culture zu tun?
Um funktionierende Lösungen zu bauen, braucht es unterschiedlichste Expertisen bzw. Fachkenntnisse und eben auch Erfahrungen, was wirklich geht. So viel Kompetenz kann kaum ein kleines bzw. Mittelständisches Unternehmen allein vorhalten. Das wäre schlicht nicht wirtschaftlich. Doch in der Gemeinschaft, in dem EcoSystem ist dies möglich. So können wir auf Erfahrungen aus dem Betrieb von Rechenzentren, über Managed Sevices, den „Betrieb“ von Microsoft 365, die Entwicklung von lokalen LLMs, die Entwicklung von Schnittstellen … aber eben auch die Strategie-Entwicklung, das Change-Management, die Stärkung von Resilienz zurückgreifen und diese effektiv einbringen. An dieser Stelle möchten wir insbesondere nochmal hervorheben:
- Bernd Scheurer und die HWS Gruppe
- Stephan Frenzel und Kybeidos
- Rene Michel und Michael Fuchs von der fUMIX
- Martin Trillsch LLM und
- Lydia Hanisch von Kopfsprung
Dank und Fazit
2026 wird mit Sicherheit kein Jahr nach dem Motto „Weiter so“ bzw. einfach mal verwalten. 2026 wird ein Jahr in dem Dinge neu gedacht, entstehende Brüche (z.B. in IT Systemen, Windows 10!) verarbeitet werden müssen, wo es an vielen Stellen neue Geschäftsmodelle braucht und wo es darum geht GESUND zu BLEIBEN.
Das bietet die Chance die Perspektive zu wechseln und Dinge anders zu denken. Die Chance weg von „machen wir KI oder nicht“ hin zu „wie gestalten wir KI so, dass wir besser werden, gesund bleiben und die Arbeit mehr Spass macht„. Es ist ein Aufruf das Jahr 2026 aus einer anderen Grundhaltung heraus zu beginnen, zu gestalten und Chancen zu realisieren. An der Stelle nochmal vielen Dank an Rainer Hehmann und Prof. Lutz Hager für die Impulse. Ihr beiden seid immer wieder eine Inspiration wie man eben genau mit diesem anderen Mindset gestalten kann, statt zu resignieren.
Heißt konkret…
Die große Herausforderung 2026 ist es die Themen anzunehmen, Veränderungen zu akzeptieren und aktiv zu gestalten. Vor allem uns in Deutschland (+ AUT, SUI) kommt besonders das zu Gute was Sascha Lobo den „Tüftlergeist“ genannt hat. Gerade hier gibt es viele findige Tüftler, die funktionierende und vor allem machbare Lösungen entwickeln können – mit denen wir nicht nur die Möglichkeiten von KI besser nutzen können, sondern die eben auch helfen den gesellschaftlichen Wandel besser zu meistern und viel Arbeit zu automatisieren, die keiner machen will. Doch das ist dann das Thema für einen anderen Blogbeitrag.
Viel Erfolg und vor allem Gesundheit in diesem spannenden 2026


