2026 ist ein Jahr mit vielen Facetten. Klar ist, es wird sich viel ändern, KI und die digitale Transformation nehmen weiter fahrt auf … und entscheidend für den Erfolg sind nach wie vor viele „weiche Faktoren“ alá Resilienz, Kultur, Mindset, Zusammenhalt und natürlich „Spaß bei dem was man tut“!
Schwung mitnehmen – Rhythmus finden

Egal ob auf der Piste, am Campus oder einfach draußen, dieser Februar + März hatte viel zu bieten. Für uns als b-hero sowohl in positivem als auch negativen Sinne. Einige Projekte haben wir nicht gewonnen, wie z.B. das Thema Kompetenzmodell für eine große Forschungseinrichtung (immerhin waren wir in der engeren Auswahl) oder auch die Unterstützung bei der strategischen Neuausrichtung im Kanzleikontext. Umso erfreulicher ist es darum, dass
- unsere Resilienzkartensets von unserem Verlag multedu immer besser angenommen werden und sogar schon erste Krankenkassen anfragen
- wir erfolgreich den Kick-Off für unsere Lösung im Fördermittelbereich für die Erstellung von Verwendungsnachweisen gestaltet haben, zusammen mit unseren HAi.Culture Partnern der HWS Gruppe (https://hws-gruppe.de/), der fUMIX (https://www.fumix.de). Siehe hierzu auch https://hai-culture.de/
- unser Ansatz für ein „Smartes Betriebliches Gesundheitsmanagement auf Basis GAIA-X“ (unser SBX), also ein sicherer Gesundheitsdatenraum zunehmend Gestalt annimmt.
- und wir immer neue Success Stories schreiben.
An dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank an Michael Spieler für die Umsetzung und die vielen neuen Grafiken, sowie Lena Groß für die Arbeit an der Website und Dr. Max Völkel für die Schärfung des SBX-MVP und natürlich die Einführung in Claude (via Terminal und GIT-Hub + homebrew).
In den Projekten müssen wir jetzt noch den Rhythmus finden und vor allem mit den Partner die Geschwindigkeit weiter erhöhen. Dabei hilft es sehr, dass wir viele Klärungen auf einer guten Vertrauensbasis machen können und wir die Formalia später klären … wenn wir wissen, wie es konkret funktioniert. Danke auch dafür.
Aktuelle Trends (verstehen)
Viele IT und KI Experten berichten übereinstimmend davon, dass Claude (Code) jetzt eine Entwicklungsstufe erreicht hat, die Software-Entwicklung auf den Kopf stellen wird. Die Unterstützung dabei, die richtigen Fragen zu stellen, schnell Korrekturen zu erstellen, mit geringem Aufwand Schnittstellen bzw. APIs anzubieten … stellt ganz neue Möglichkeiten und Herausforderungen für Entwickler dar.
Du musst keinen Code mehr schreiben können um ein Entwickler zu sein,
sondern Du musst einfach gut verstehen was Du willst … und was die Lösung tun soll,
damit Du (agil) immer wieder nachsteuern kannst und
gleichzeitig die Lösungsansätze der KI aufgreifst.
Gleichzeitig verbergen sich darin auch das Themen Security und Performanz. Denn nur weil der Code das gewünschte Ergebnis liefert, bedeutet es nicht automatisch einen effizienten Weg dorthin. In jedem Fall können schneller Oberflächen und Prototypen gebaut werden, die helfen die Anforderungen zu konkretisieren.
In diesem Kontext wird es natürlich wichtiger die Zielbilder für die eigene Organisation anzupassen, bzw. die Strategie zu überarbeiten und die Menschen wieder mitzunehmen. Dies gilt insbesondere im öffentlichen Sektor und dort ganz besonders bei der „Kritischen Infrastruktur„. Denn wenn eine höhere Automatisierung z.B. im Krankenhaus endlich Ressourcen frei macht, gilt es diese sinnvoll zu nutzen. Dies kann auch bedeuten, dass sich das Aufgabenspektrum bzw. der Verantwortungsbereich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiebt. Womit wir sofort das Thema Psychological S.A.F.E.T.Y. auf dem Tisch haben.
Für IT Unternehmen und Interne IT Abteilungen bedeutet es jedoch auch viele neue Herausforderungen. So können zum einen Routinearbeiten und klassische Aufgaben auf „Junior-Level“ großteils über KI-Agentensystem und Co. abgebildet werden. Doch umso mehr braucht es die Experten bzw. die MA auf Senior Level um Fehler zu finden, korrigierend einzugreifen und vor allem die IT Sicherheit (Cyber Security) zu gewährleisten. In anderen Worten, der Bedarf an sehr gut ausgebildeten (und erfahrenen) Fachkräften steigt weiter, während es für unerfahrene MA schwieriger wird. Prof. Yvonne Wetsch vom TTZ NEA bringt in dem Kontext immer wieder das Thema #Nachhaltigkeit ins Spiel. Denn wie sollen Nachhaltig Menschen zu Experten werden, wenn es keine Junior-Jobs mehr gibt? Damit kommen zur Beteiligung der Menschen.
Human in the Loop
Die Menschen in die Entwicklung und die Prozesse angemessen einbinden – dafür steht der „Human in the Loop“ Ansatz, eben nicht nur im UX Design. In aktuellen Projekten sehen wir, wie wichtig es ist Sicherheit zu vermitteln und die Ängste ernst zu nehmen, abzuholen und aktiv darauf einzugehen – ohne immer gleich mit Lösungen zu kommen. Für die oben angesprochene psychologische Sicherheit sind insbesondere Transparenz und eine angemessene Kommunikation entscheiden.

Modell Psychological S.A.F.E.T.Y. nach Google.
Gerade für diese Aspekte von „Erleben von Sicherheit“ steht Stefan Spiecker (https://b-hero.de/b-heros/stefan/) mit seinen Angeboten zu Resilienz, gesunder Führung (PERMA LEAD) und positiver Psychologie. Bei unserem Sprint hat er außerdem von aktuellen Trainings mit Kunden in den Bergen, also Outdoor berichtet. Davon wie viel mehr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort mitgenommen haben, was für einprägsame Erlebnisse die TN gemacht haben und wie dies eben ganz wunderbar wieder in den sog. Alltag integriert werden kann.
Eine Erkenntnis aus diesen Trainings ist wieder, dass es gerade jetzt besonders wichtig ist Erlebnisräume zu schaffen wo Menschen neue Erfahrungen machen können, Kraft tanken und vor allem gewohntes Terrain verlassen – und zwar auf sichere Art und Weise. Diese Erfahrungen können dann wiederum genutzt werden um auch im Alltag neues Terrain zu erschließen, KI Initiativen als Chancen zu sehen – und besser zu erkennen wo KI sinnvoll ist und wo (noch) nicht. Dafür braucht es jedoch auch wieder den MUT bzw. die Sicherheit auch kritische Aspekte anzusprechen und gemeinsam nach besseren Lösungen zu suchen.
Impulse für bessere Lösungen
Im April bzw. Mai startet die neue Reihe von online Impulsen bzw. Themen-Nuggets von b-hero. In 60 bis 90 minütigen Sessions bieten Mitglieder von b-hero Erlebnisräume in Form von Webinaren, Online-Trainings, Diskussionsrunden, Lean-Coffees – und grob einmal im Monat auch eine Präsenzveranstaltung.
Infos zu b-hero Events finden sich zukünftig auf der Website von b-hero unter
https://b-hero.de/for-free/events/
Das Themenspektrum reicht „der Provokative Ansatz in der Beratung“, über „Resilient im Sturm“ oder „KI – Fluch oder Seegen“ bis hin zu Diskussionsrunden zu „Datensouveränität mit GAIA-X“. Wichtig ist uns dabei immer voneinander um miteinander zu lernen um bessere Lösungen zu realisieren, oder eigene blinde Flecken zu identifizieren.
Wo wir noch nicht gut genug sind
Auch wenn man nicht mit einem Problem-Thema enden soll … scheint es an der Stelle sinnvoll. Denn unsere Website ist noch nicht übersichtlich genug und die Texte sind zu lang. Im Sprint wurde es so schön umschrieben: Es fehlt die „Snack-Schicht„, es fehlen die Appetizer die Lust machen die Website weiter zu erkunden und sich mit den Inhalten zu beschäftigen.
Das stimmt. Daran werden wir arbeiten und neue Wege ausprobieren. Darum zum Schluss die Einladung auf der Website zu stöbern, uns Feedback zu schenken ... und zeitnah wieder zu kommen. Denn es lohnt sich bald noch mehr! Versprochen.


